Buchpräsentation | Antisemitismus im Briefumschlag. Die „Judenfrage“ in deutscher Privatkorrespondenz der NS-Zeit

Datum/Zeit
10/12/2025
18:00


Am 10. Dezember stellt der Informatiker und Dokumentarist Dmitri Silbermann im Museum für Kommunikation sein Buch „Antisemitismus im Briefumschlag“ vor.

Das Buch stützt sich auf eine Sammlung von Zehntausenden Feldpost- und Zivilbriefen aus der NS-Zeit. Ein kleiner Teil dieser Briefe behandelt die Lage der jüdischen Bevölkerung.
Auch Soldatenbriefe in die Heimat enthalten Schilderungen zum Holocaust. Kurze Bemerkungen, beiläufige Beobachtungen und fast harmlos klingende Äußerungen über „die Juden“
zeigen, wie alltäglich und tödlich Antisemitismus damals war.

Programm

Begrüßung und Vorstellung des Feldpost-Archivs durch Dr. Veit Didczuneit, Sammlungsleiter Museum für Kommunikation Berlin
Einleitung von Dr. Christoph Kreutzmüller und Dr. Hermann Simon,
beide Historiker
Buchvorstellung und Lesung mit Dmitri Silbermann
offene Gesprächsrunde mit dem Publikum

Der Abend klingt mit einem kleinen Stehempfang aus.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Metropol Verlag, der Deutschen Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte (DGPT), der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und dem Museum für Kommunikation Berlin.

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