Quellen zur Postgeschichte im Nieders. Hauptstaatsarchiv Hannover Teil VII

Ausgabe

Post- und Telekommunikationsgeschichte, Regionalbereich Mitte, 2000

Autor: Günter Köster

Seiten: 68-90

Mit diesem Teil wird die Veröffentlichung der wichtigsten Quellen zur Postgeschichte im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv zu Hannover zum Abschluss gebracht. Wie mehrfach erwähnt, bleibt es immer eine Auswahl und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt andererseits hoffentlich denen einen Nutzen, die an der Erforschung des Postwesens mti all seinen vielfältigen Aspekten interessiert sind.

In diesem Teil werden noch einmal ausschließlich Aktenbestände der Postverwaltung vorgestellt. Zuerst die königl. hannoversche, ab 1867 königl. preußische Oberpostdirektion (Hann. 200). Dieser Bestand reicht bis 1947 und enthält insbesondere Personalakten. Dann folgt die letzte Überlieferungsschicht der Oberpostdirektion Hannover als Bundesbehörde, da am 1.5.1976 die bisherigen OPD-Bezirke Hannover und Braunschweig zu einer Oberpostdirektion (Hannover/Braunschweig) vereinigt wurden. Hier reichen die Akten zum Teil bis 1928 zurück (Nds. 1570). Weiterhin werden Akten aufgeführt des Postscheckamtes Hannover (Nds. 1572), des Fernmeldeamtes Göttingen (Nds. 1573), des dortigen Fernmeldebauamtes (Nds. 1574), der Fernmeldedienststellen Herzberg und Northeim (Nds. 1577) sowie etlicher Postämter aus dem Bereich der ehemaligen OPD Braunschweig (Nds. 1585). Die Laufzeit dieser Akten reicht im allgemeinen von 1928 bis 1970. Nebenbei bemerkt haben die Titel gerade der zuletzt genannten Bestände dem Bearbeiter dieser Übersicht die lange aber stetige Entwicklung bis zur heutigen Telekommunikation deutlich gemacht.

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