Wie aus Wissenschaft ein räumliches Erlebnis wird
BAuA-Forschung und DASA arbeiten für Ausstellungen Hand in Hand
Sammeln, bewahren, forschen, ausstellen und vermitteln – so beschreiben viele Museen ihre Aufgaben. Gegenstand der Forschung in klassischen Museen sind meist die vorhandenen Objekte, die sich zum Teil wiederum in den Ausstellungen finden. Die Arbeit in den zugehörigen Sammlungen kreist um historische Originale. Ausstellungen können je-doch auch andere, mehr abstrakte denn objektbezogene Inhalte vermitteln wie Respekt, Klimawandel, Künstliche Intelligenz und menschliche Interaktion.
Die 1993 in Dortmund eröffnete „Deutsche Arbeitsschutzausstellung“ (DASA) gehört zu den Institutionen, die weniger objektbezogene Ausstellungen entwickeln. Laut dem Erlass des Bun-desministers für Arbeit und Soziales in der letzten Fassung vom 29. Juni 2020 „unterhält [die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)] mit der DASA ein Ausstellungshaus, um die Öffentlichkeit durch wissenschaftsbasierte Dauerausstellung, Wechsel- und Wanderausstellungen, Vermittlungsarbeit und Veranstaltungen über die Arbeitswelt, ihren Stellenwert für Individuum und Gesellschaft sowie über die Bedeutung menschengerechter Gestaltung und den Wandel der Arbeitswelt aufzuklären“.
Die Ausstellungen der DASA gründen sich demnach auf wissenschaftliche Ergebnisse, die Fachbereiche der BAuA und andere Institutionen erzielt haben. Oder anders gewendet: Die DASA ist für ihre Arbeit auf die Zusammenarbeit mit der Forschung beziehungsweise mit forschenden Fachleuten angewiesen. Die BAuA selbst, in eigener Darstellung, ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Anspruch, „Forschung und Entwicklung in hoher Qualität und Kontinuität für die wissenschaftsbasierte Politikberatung, den Praxistransfer und die Regulation sowie für ein breiteres Publikum durch die DASA Arbeitswelt Ausstellung nutzbar zu machen“.
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