Intersputnik – ein globales Satellitenkommunikationssystem. Von seinen Anfängen bis 1990

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Beschreibung

Intersputnik – ein globales Satellitenkommunikationssystem

Von seinen Anfängen bis 1990

Ausgabe

Das Archiv 1/2014

Autor: Gottfried Conrad

Seiten: 62-66

Mit dem Start des „Sputnik 1“, übersetzt „Begleiter“ oder „Trabant (der Erde)“, begann im Oktober 1957 das Raumfahrtzeitalter. Und während das Ereignis im Westen in Verbindung mit dem Sputnik-Schock erinnert wird, weil damals klar wurde, dass die Sowjetunion nicht nur den Weltraum, sondern auch jeden Teil der Erde mit ihren Raketen erreichen konnte, lösten der Sputnik-Start und der erste Raumflug von Juri Gagarin 1961 in der UdSSR viele neue Forschungs- und Entwicklungsprogramme aus. Dazu gehörten die Entwicklung bemannter Raumschiffe, wie „Wostok“ und „Woshod“, die Vorbereitungen für eine weiche Mondlandung sowie das Entsenden von mehr als 20 Forschungssatelliten zum Mars und zur Venus.

Die Entwicklung von Kommunikationssatelliten musste mit diesen Programmen konkurrieren und um Ressourcen bei den Entwicklern und Herstellern kämpfen. Während die USA bereits 1962 ihre ersten aktiven Fernmeldesatelliten „Telstar“ und „Relais“ ins All geschickt hatten, glückte der UdSSR erst 1965 der erfolgreiche Start des Kommunikationssatelliten „Molnija-1“. Die Molnija-Satelliten umrundeten die Erde innerhalb von zwölf Stunden auf einer stark elliptischen Bahn. Sie bildeten das Raumsegment für das 1967 eröffnete Orbita-Netz. Anfang der 1970er-Jahre bestand dieses Netz bereits aus etwa 70 Erdfunkstellen, die als Kopfstationen vorrangig das Programm des zentralen Fernsehens der UdSSR vom Raumsegment empfingen und landesweit terrestrisch verteilten.

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