Aufstieg und Fall – Geschichte der deutschen Postflagge

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Beschreibung

Aufstieg und Fall – Geschichte der deutschen Postflagge

Sie wurde 127 Jahre alt – 1994 verschwand das traditionsreiche Hoheitszeichen

Ausgabe

Das Archiv 4/2002

Autor: Harry D. Schurdel

Seiten: 28-37

Der 31. Dezember 1994 war der letzte Tag, an dem vor den Dienstgebäuden der Unternehmen der Deutschen Bundespost – Postdienst, Telekom und Postbank – jene Flagge gesetzt werden durfte, die seit 1950 ein vertrautes Symbol innerhalb des Stadtgebildes geworden war: die Bundespostflagge. Sie war mit 44 Jahren Lebensdauer die dienstälteste aller deutschen Postflaggen. Ihr Ende verlief unspektakulär – keine Ansprachen, keine Feier, nur nüchterne Dienstanweisungen. Mit ihrem Verschwinden ging ein Kapitel deutscher Postgeschichte zu Ende. Die Geschichte der Postflaggen ist zudem eng verknüpft mit der wechselvollen Geschichte der deutschen Nationalfarben.

Die heute verwendeten deutschen Nationalfarben gehen auf das im Jahre 1815 von der Jenaer Urburschenschaft, einer Studentenverbindung, angenommene schwarz-rote „Panier“ zurück. Farbvorbild für die Fahne war die Uniform des „Lützowschen Freikorps“, jener berühmten Truppeneinheit, die in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 gegen die napoleonische Besatzung gekämpft hatte. Die meisten Gründungsmitglieder der Urburschenschaft waren Lützow-Veteranen. Die Lützower trugen einen schwarzen Rock mit roten Aufschlägen und goldgelben Knöpfen.

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