Feldpoststationen und Kriegsschreibstuben. Fotografien 1914-1918

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Beschreibung

Feldpoststationen und Kriegsschreibstuben

Fotografien 1914-1918

 

Ausgabe

Das Archiv 4/2014

Autor: Isabell Koch

Seiten: 38-57

Der Erste Weltkrieg stellte die Postverwaltungen weltweit vor neue, ungekannte Herausforderungen. Als im August 1914 die kriegerischen Auseinandersetzungen Europa an zwei Fronten durchschnitten, nahm auch die Kaiserliche Deutsche Feldpost ihre Arbeit auf. Ihre wichtigste Aufgabe war die Gewährleistung des schriftlichen Postverkehrs zwischen Truppe und Heimat. Dies schloss nicht nur die Post in militärdienstlichen Angelegenheiten ein, sondern auch die private Kommunikation der Heeresangehörigen oder kriegswichtiger Persönlichkeiten.

Das Postaufkommen während der vier Kriegsjahre sprengte alle bisher gekannten Grenzen: tägliche Spitzenleistungen von mehr als 10 Millionen Briefen Richtung Feld und rund 8 Millionen Briefen gen Heimat brachten die beteiligten Posteinrichtungen oft an den Rand ihrer Möglichkeiten. Insgesamt beförderten Feld- und Reichspost bis zum Ende des Krieges im November 1918 gemeinsam knapp 28 Milliarden Sendungen.
Schon während des Ersten Weltkriegs gelangten Fotografien, die die Einrichtungen der Feldpost zeigen, ins damalige Reichspostmuseum in Berlin. Teilweise stammten sie von Postbeamten, die vor Ort fotografierten, der überwiegende Teil der Aufnahmen wurde aber von professionellen Fotografen aufgenommen. Diese mussten sich im Krieg mit Bildausweis und Armbinde legitimieren und sich verpflichten, ihre Bilder den Zensurbehörden vorzulegen. Wenn diese die Fotos an die Presse weiterleiteten, waren keine toten Soldaten mehr darauf zu sehen – man fürchtete um die Moral der Bevölkerung.

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