Auswandererbriefe erzählen von der Hoffnung und der Wirklichkeit

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Beschreibung

Briefe in die Heimat

Auswandererbriefe erzählen von der Hoffnung und der Wirklichkeit

Ausgabe

Das Archiv 4/2005

Autor: Björn Rosenau

Seiten: 94-101

„Hierdurch die Mitteilung, dass wir hier gut ankamen. Es wurden am Donnerstag 3 Wochen, da wir von zu Hause weg waren. Dies war wohl eine lange Zeit, aber wir hatten das Schiff zu schlecht…“ So oder ähnlich lesen sich viele Auswandererbriefe aus dem 19. Jahrhundert von Deutschen, die ihr bisheriges Leben hinter sich ließen und oft nur mit einem Koffer als Gepäck ins ferne Amerika und in eine ungewisse Zukunft aufbrachen. Wer waren diese Leute? Warum haben Sie Europa verlassen? Mit welchen Hoffnungen, Erwartungen und Befürchtungen kamen sie nach Amerika? Antworten auf diese Fragen geben die überlieferten Briefe, die die Auswanderer in die Heimat schrieben.

Deutschland war bis in die 1950er-Jahre im Gegensatz zu heute ein Auswanderungsland. Alleine zwischen 1816 und 1914 fassten über fünfeinhalb Millionen Deutsche den Entschluss, nach Amerika auszuwandern. Ihren Höhepunkt erreichte die Auswandererwelle im Jahr 1882: 250 000 Deutsche verließen die alte Heimat mit dem Ziel „Neue Welt“. Wirtschaftliche Not, politische Repressalien und religiöse Verfolgung waren die wichtigsten Auslöser des Exodus. Wirft man einen Blick in die Geschichte deutscher Familien, so findet sich fast immer jemand, der einst beschloss, sein Glück in der Ferne zu suchen. Das beliebteste Ziel: die Vereinigten Staaten von Amerika.

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