Der Norden macht mobil. Die Fahrpost zwischen den Meeren

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Beschreibung

Der Norden macht mobil

Die Fahrpost zwischen den Meeren

Ausgabe

Das Archiv 4/2010

Autor: Horst Halbach, Jürgen Hagenkötter

Seiten: 57-61

Die ersten Versuche, im hohen Norden eine regelmäßige Postverbindung auf dem Landwege einzurichten, regte 1602 der dänische König an. Die erste Verordnung vom 24. Dezember 1624, die König Christian IV. für die Brief-, Fracht- und Personenposten erließ, sah sieben Postlinien im Königreich, zu dem damals die Herzogtümer Schleswig und Holstein gehörten, vor. Die Aufsicht über das Postwesen übernahmen die großen Handelsstädte. Betrieben wurde die Post von vier Kaufleuten der größten Handelsgesellschaften, von denen die wichtigsten die isländische und die ostindische waren.

Die Hauptstrecke war die von Hamburg nach Kopenhagen, da die meisten Schiffe den Weg über den Skagerrak fürchteten. Mit der Gründung von Glückstadt an der Elbe im Jahr 1617 versuchte man, den Hamburger Zoll zu umgehen. Unstimmigkeiten, hohe Tarife, fehlende Fahrpläne und Korruption machten eine andere Lösung erforderlich. 1653 übernahm der Hamburger Kaufmann Paul Klingenberg das Postwesen. In seinen zweiunddreißig Amtsjahren verbesserte er dieses merklich. Ihm folgte 1695 der Oberpostmeister Wedderkop, der strengere Anweisungen herausgab.

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