Die Deutsche Reichspost und der Luftkrieg in Hamburg 1943

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Beschreibung

„Anschrift unbekannt“

Die Deutsche Reichspost und der Luftkrieg in Hamburg 1943

Ausgabe

Das Archiv 4/2009

Autor: Wolfgang Lotz

Seiten: 6-15

Die Deutsche Reichspost verfügte 1939 über ein dichtes Netz von Dienststellen des Post-, Telegrafen-, Fernsprech und Funkwesens. Sie unterhielt im Reichsgebiet über 70 000 Verkehrsanstalten, deren Mehrzahl wegen der Dienstleistungsfunktion der Post in bewohnten Gebieten lag. Die Dienststellen des Postdienstes und in wesentlich höherem Maße die Einrichtungen des Fernmeldebetriebes waren stark „luftkriegsempfindliche“ Ziele. Ihre große Zahl machte es von vornherein aussichtslos, sie gegen Auswirkungen feindlicher Luftangriffe wirksam schützen zu können. Zudem besaß bei Kriegsbeginn niemand auch nur eine annähernd realistische Vorstellung von den unglaublichen Verheerungen, die der Luftkrieg der Alliierten tatsächlich zur Folge haben sollte.

Der Luftkrieg gegen das Deutsche Reich verstärkte sich nach der Kriegserklärung Hitlers an die USA im Dezember 1941 schnell. Durch nächtliche Flächenbombardements sollte neben den Industrieanlagen und Verkehrswegen die Moral der Zivilbevölkerung getroffen werden. Auf der Konferenz von Casablanca legten sich Engländer und Amerikaner im Januar 1943 auf die Intensivierung des Luftkrieges fest. Die Briten sollten die Nachtangriffe durchführen, die Amerikaner die Tagesangriffe. Die deutsche Abwehr, die staatlichen und kommunalen Dienststellen und die Bevölkerung sollten nicht mehr zur Ruhe kommen.

(…)

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