„Eine einzigartige Erfolgsgeschichte“. Der „Koloss Bundespost“ und die Privatisierung

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Beschreibung

„Eine einzigartige Erfolgsgeschichte“

Der „Koloss Bundespost“ und die Privatisierung

 

Ausgabe

Das Archiv 2/2014

Autor: Friederike Bauer

Seiten: 28-31

Der Unternehmer und CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling war zwischen 1982 und 1992 zehn Jahre lang Bundespostminister. In der Zeit hat er das Privatfernsehen forciert und die Weichen für die Privatisierung von Post und Telekom gestellt. Die Journalistin Friederike Bauer hat mit ihm für DAS ARCHIV darüber gesprochen, wie er die Reformen heute beurteilt und warum er glaubt, dass sie Deutschland mehr Freiheit, mehr Arbeitsplätze und mehr Wirtschaftswachstum gebracht haben.

Herr Schwarz-Schilling, Sie sind vor gut zwei Jahrzehnten als Postminister zurückgetreten. Wie geht es Ihnen heute?
CHRISTIAN SCHWARZ-SCHILLING: Ich bin zwar nicht mehr Minister, aber immer noch aktiv. Heute engagiere ich mich vor allem für die Balkan-Region und für Völkerverständigung. Die Zeit im Ministerium habe ich allerdings in sehr guter Erinnerung, denn die Kombination aus Politik und Unternehmertum war einzigartig. Die Post war damals das größte Unternehmen der Bundesrepublik mit mehr als 500 000 Angehörigen, im Ministerium kamen noch einmal um die 1 800 Arbeitsplätze hinzu – diesen Komplex zu führen, habe ich als äußerst reizvoll empfunden. Dazu saß man am Kabinettstisch und konnte die politischen Entscheidungen der Bundesrepublik mit steuern. Kurz und gut, ich habe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft versehen.

(…)

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