Interzonenzug D 118 Görlitz–Aachen

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Beschreibung

Interzonenzug D 118 Görlitz–Aachen

1963: Bahnpostbeamte berichten über zwei deutsch-deutsche Grenzerfahrungen

Ausgabe

Das Archiv 3/2004

Autor: Gert Klehn

Seiten: 75-78

10. März 1963, 1 Uhr 45. Engelbert und ich, zwei Bahnpostbegleiter vom Bahnpostamt 8 in Köln, standen fröstelnd in Wolfsburg auf dem Bahnsteig und warteten auf den Interzonenzug D 118 Görlitz-Aachen. Dieser Interzonenzug führte einen unbegleiteten Bahnpostwagen mit sich, der in Magdeburg hinter der Lok angehängt wird und den wir beide bis Hannover zu begleiten hatten, um die Ladung anhand der Ladepapiere zu überprüfen und die Ladungsgegenstände wie Wertbeutel, Briefbeutel, Paketsäcke zum Ladungsaustausch in Hannover vorzubereiten. Das mussten wir während der 45-minütigen Zugfahrt schaffen.

Die Kollegen vom PA Wolfsburg kamen zu uns auf den Bahnsteig, um uns die Kneifzange zu übergeben, mit der ich die Werttür öffnen konnte. Alle anderen Türen waren von innen verriegelt. Diese Türe war verplombt und mit Starkdraht gesichert.

(…)

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