René Senenko sammelt politische Postkarten

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Beschreibung

Politik im Kleinformat

René Senenko sammelt politische Postkarten

Ausgabe

DAS ARCHIV 4/2017

Autor: Joel Fischer

Seiten: 58-61

Die Beweggründe, aus denen heraus Menschen sich eine Sammlung zulegen, sind fast so vielfältig wie die gesammelten Objekte. Für René Senenko aus Hamburg bedeutet Sammeln Geschichtsarbeit. Politische Postkarten aus der Zwischenkriegszeit, die sich „gegen Faschismus, Kriegsgefahr und Kapital“ richten, sind für ihn einerseits historische Dokumente, andererseits Ausgangsmaterial für Informations- und Aufklärungsarbeit.

„Seit 15 Jahren erfasse ich dokumentarisch historische Postkarten der Zwischenkriegszeit 1919–1939 (alle Länder) mit den Schwerpunkten Friedenspolitik und Sozialgeschichte. Wäre es angesichts der kriegerischen Zeiten nicht interessant, in einem Beitrag für Ihre Zeitschrift am Beispiel einiger dieser aussagestarken Karten das damalige Wirken von weltweiten Antikriegsorganisationen anschaulich zu machen? Es liegen mir thematische Karten aus fast allen europäischen Ländern, aus Asien, Australien, aus den USA und aus der Sowjetunion vor. Sie illustrieren das Bemühen von pazifistischen Organisationen, welche seinerzeit die Genfer Friedensverhandlungen begleiteten, desgleichen von Organisationen der Arbeiterbewegung gegen den Krieg bis hin zur Forderung nach Freilassung des von den Nazis inhaftierten Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky.“

Diese Mail ging im Juli dieses Jahres beim ARCHIV ein, just als das vorliegende Heft in der Redaktion diskutiert wurde. Wie kam der Verfasser aus Hamburg, René Senenko, wohl zu diesem besonderen Sammelgebiet? Was sind es für Karten, wer waren die Adressaten? Fragen genug, um ihn in Hamburg zu besuchen.

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