Veli Granö – Tangible Cosmologies

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Beschreibung

Veli Granö – Tangible Cosmologies

Eine künstlerische Reflexion über das Sammeln

Ausgabe

Das Archiv 4/2003

Autorin: Anja Eichler

Seiten: 50-53

Der finnische Fotokünstler Veli Granö lenkt den Blick auf Menschen und ihre ungewöhnlichen Lebenswelten. Mit seinen Fotoprojekten spürt er jenen Bereichen von Kreativität nach, in denen Finnen verschiedener Gesellschaftsschichten und aller Altersklassen ihren Weg individueller Verwirklichung finden. Die 1993 bis 1999 datierte Fotoserie „tangible cosmologies“ befasst sich mit dem Themenkomplex des Sammelns: Veli Granö fotografierte Sammler mit ihren Sammlungen.

Als Fotograf bewegt sich Granö außerhalb dieser persönlichen Welten. Dennoch gelingen ihm mit seiner Kamera intime Einblicke. Der Blick des Fotografen richtet sich mit der Distanz eines objektiven Betrachters von außen auf die ausschnitthaft wiedergegebenen Inter- oder Exterieurs: Seine Fotografien gewähren schlaglichtartig Einblicke in vollgestopfte Depots, Räume und Hallen. Die fotografierten Orte gleichen Höhlen, heiligen Plätzen, lichtundurchlässigen oder sparsam beleuchteten Rückzugsorten, die zugleich Lebensräume sind.

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