Das „Postkartenarchiv“ im Altonaer Museum Hamburg

Kategorien: ,

Beschreibung

Fundus der Bildspektakel

Das „Postkartenarchiv“ im Altonaer Museum Hamburg

Ausgabe

Das Archiv 4/2007

Autor: Cornelia Göksu

Seiten: 62-66

„Reizvoll und interessant“ fand Gerhard Wietek ein spezielles Kapitel Kulturgeschichte: die Einführung der Postkarte in Deutschland ab 1870. Mit seinem Vorwort zur ersten Ausstellung von Postkarten im Jahr 1962 eröffnete der damalige Direktor des Altonaer Museums einen Reigen von Sonderausstellungen zu Bildsprache und Geschichte dieses kaum handgroßen Kartons – dem ersten interaktiven, globalen, erstaunlich erfolgreichen, gedruckten Massenkommunikationsmedium. Mittlerweile hat das Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Hamburgs Westen mehr als 1,5 Millionen Bildpostkarten gesammelt und inventarisiert. Damit verfügt es über eines der umfangreichsten erschlossenen Bildmedienarchive dieses Genres.

Den Grundstein legt 1962 eine Sonderausstellung. Unter dem Motto „Bemalte Postkarten und Briefe deutscher Künstler“ zeigt das Altonaer Museum eine Auswahl von Hand bemalter, individuell gestalteter Unikate. Ihr Impuls geht aus von Künstlerpost, die der Expressionist Erich Heckel (1883–1970) und seine Frau gesammelt hatten. Damals bestehen die Exponate, ein Schatz aus drucktechnisch nicht vervielfältigten Autographen, noch aus Leihgaben. Danach erweitert das Museum sein Grafikarchiv gezielt um gemalte und gestaltete Künstlerpost.

(…)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Das „Postkartenarchiv“ im Altonaer Museum Hamburg“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.