Der Fernmeldebau der Deutschen Post – 1945 bis 1990

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Beschreibung

Der Fernmeldebau der Deutschen Post

1945 – 1990

Ausgabe

Das Archiv 4/2007

Autor: Ludwig Kockel

Seiten: 56-61

Mit Befehl Nr. 17 der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland wurde 1945 in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) unter anderem die Bildung der Zentralverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen (ZVPF) angeordnet, der die Oberpostdirektionen mit denTelegrafenbauämtern (TBÄ) in der SBZ unterstanden. DieTelegrafenbauämter in Berlin waren einer Abteilung des Magistrats von Groß-Berlin zugeordnet und besaßen festgelegte Arbeitsfelder: TBA 1 für den sowjetischen Sektor,TBA 2 für den britischen und den französischen Sektor sowie für den gesamten Orts- und Fernkabelmessdienst und TBA 3 für den amerikanischen Sektor. 1948 wurde in Ostberlin unter sowjetischer Kontrolle ein separater Magistrat gebildet, zu dem auch eine Abteilung Post- und Fernmeldewesen mit einer Oberpostdirektion gehörte, der nun dasTBA 1 unterstellt war.

Die Deutsche Post (DP) in der DDR hatte im Rahmen ihrer Leistungen im Nachrichtenverkehr auch Aufgaben des Fernmeldebaus zu lösen. In diesen Prozess waren die Telegrafenbauämter (ab 01.11.1949 Fernmeldebauämter) am Sitz der Direktionen in den Ländern und in Ostberlin sowie die Deutsche Fernkabel-Gesellschaft (DFKG) Gruppe Ost einbezogen, die sich auf Grund der politischen Lage im September 1948 teilte. Die „Gruppe Ost“ in Ostberlin mit etwa 500 Beschäftigten wurde am 27.10.1949 in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) überführt.

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