Der grenzüberschreitende Briefverkehr vor Gründung des Weltpostvereins

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Beschreibung

Der grenzüberschreitende Briefverkehr vor Gründung des Weltpostvereins

Ausgabe

Archiv für deutsche Postgeschichte, Sonderheft 1984

Autor: Werner Münzberg

Seiten: 112-131

Der grenzüberschreitende Briefverkehr hat seit dem Bestehen der öffentlichen Verkehrseinrichtung „Post“ eine bevorzugte Stellung eingenommen. Man versuchte zwar schon zu früherer Zeit, ihn in geregelte Bahnen zu leiten, ohne eine zentrale Lenkung ins Auge fassen zu können. Die Interessen der Postverwaltungen waren zu unterschiedlich, um einen Zusammenschluß im Postwesen überhaupt zu ermöglichen. Auch die politische Entwicklung um die Wende zum 19. Jahrhundert schuf noch nicht die Voraussetzungen für ein einheitliches Postwesen in Europa. Napoleon gründete zwar im Jahre 1806 den Rheinbund, doch blieb das Postwesen mehr zersplittert als zuvor. Viele Einzelverträge, die den grenzüberschreitenden Briefverkehr und den Transit geschlossener Briefpakete zu regeln hatten, wurden notwendig. Eine Betrachtung muß daher zwangsläufig Stückwerk sein und kann sich nur auf wenige Beispiel erstrecken.

Seit der Französischen Revolution hatte Frankreich an Macht gewonnen. Mit dem Vordringen seiner Truppen bis an den Rhein und die folgende Annexion dieser deutschen Gebiete hatte auch der Fürst von Thurn und Taxis seine Kaiserlichen Reichsposten auf dem linken Rheinufer verloren. Er war daher seit dem Jahre 1797 bemüht, eine günstige Regelung im grenzüberschreitenden Briefverkehr mit Frankreich herbeizuführen.

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Gewicht 696 kg

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