Die Post als Bindeglied zwischen den Völkern

Kategorien: ,

Beschreibung

Die Post als Bindeglied zwischen den Völkern

Bilaterale Beziehungen zwischen deutschen und ausländischen Postverwaltungen in der Geschichte

Ausgabe

Archiv für deutsche Postgeschichte, Sonderheft 1984

Autor: Herbert Leclerc

Seiten: 82-111

Deutschland als zentrales Land im Herzen Europas war schon immer, in guten und in schlechten Zeiten, eng verknüpft mit dem Leben seiner Nachbarn. Das galt und gilt auch heute noch für die Post. Einige Beispiel sollen dies belegen. Sie sind keineswegs erschöpfend. So werden einige Länder nicht erwähnt, zu denen Deutschland, wie ein Blick auf das Postverzeichnis aus dem Jahre 1634 beweist, schon sehr früh postalische Verbindungen hatte, wie zum Beispiel Österreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz.

In folgenden Ausführungen wird ein besonderes Kennzeichen der deutschen Geschichte, die staatliche Zersplitterung, auch mit ihren Folgen für die Organisation der Post, als bekannt vorausgesetzt. Darüber wird an anderer Stelle des Hefts berichtet. Diese Kleinstaaterei war in manchen Fällen sogar förderlich für eine internationale Zusammenarbeit, da die einzelnen deutschen Postverwaltungen bei Vereinbarungen mit dem Ausland auf keine Zentralgewalt Rücksicht zu nehmen brauchten, die allein wegen der räumlichen Entfernung an solchen Fragen oft weniger interessiert gewesen wäre. Für das Großherzogtum Baden waren zum Beispiel gute postalische Beziehungen nach dem nahen Frankreich wichtiger als für manche Staaten im Osten oder Norden Deutschlands.

(…)

Zusätzliche Information

Gewicht 696 kg

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Die Post als Bindeglied zwischen den Völkern“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.