Der Traum vom Beamen

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Beschreibung

Der Traum vom Beamen

Die digitale Schnitzeljagd des Deutschen Museums Bonn

 

Ausgabe

Das Archiv 4/2015

Autor: Helge David

Seiten: 70-73

„Faszinierend!“ – Mit diesem Ausspruch würdigte „Mr. Spock“, spitzohriger Halb-Vulkanier und erster Wissenschaftsoffizier des Raumschiffs „Enterprise“, Ereignisse, die so zuvor noch unvorstellbar waren. Faszinierend ist auch die rasante Entwicklung der Mobiltelefonie. Dass die Telefone vor wenigen Jahren noch mit Kabeln an der Wand fixiert waren, lockt bei Jugendlichen heute ein ungläubiges Grinsen hervor. Das erste Mobiltelefon kam 1983 auf den Markt und spielte neben Michael Douglas in Wall Street direkt eine Hauptrolle. Es war das Dynatac 8000X von Motorola. Es wog 800 Gramm, war so lang wie ein Unterarm und kostete die Kleinigkeit von 3 995 US-Dollar. Das entspricht heute einer Kaufkraft von etwa 7 000 Euro.

Mein erster Computer hatte eine Festplatte mit einer Speicherkapazität – samt Betriebssystem – von 20 Megabyte. Heute brauchen 20 Handyfotos mehr Speicherplatz. Das World Wide Web wurde 1989 von Tim Berners-Lee am schweizerischen CERN aus der Taufe gehoben. 2007 kam das erste iPhone von Apple auf den Markt und brachte die Mobiltelefonie mit WARP-Geschwindigkeit in die unendlichen Weiten der vernetzten Informationssysteme. Ungebunden von Raum und Zeit steht heute die digitale Welt ganz selbstverständlich mit dem Smartphone immer und überall zur Verfügung – ausgestattet mit neuester Technologie und nicht größer als eine Hosentasche.

(…)

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