Der Verlag Hugo Moser in Stuttgart

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Beschreibung

Kartensterne und Ansichtskartenbriefe

Der Verlag Hugo Moser in Stuttgart

Ausgabe

Das Archiv 1/2012

Autor: Gerhard Stumpp

Seiten: 69-73

Im November 1897 führte die Deutsche Reichspost Kartenbriefe ein, die aus 14 Zentimeter hohen und unterschiedlich langen Kartons bestanden. Ein- oder zweimal gefaltet, hatten diese eine Breite von neun Zentimetern und damit Ansichtskartengröße. Die Ränder der Kartenbriefe waren sowohl oben als auch unten gummiert und perforiert, sodass sie zum Versenden verklebt und zum Öffnen abgerissen werden konnten.

Zwei Jahre danach ließ sich in Stuttgart der Kunstmaler A. Fr. Müller ein Deutsches Reichs-Gebrauchs-Muster eintragen, das ihm im Juni 1899 unter der Nummer 117.041 zugeteilt wurde und eine besondere Variante dieses Kartenbriefes schützte: „als Drucksache oder Kartenbrief per Post versendbarer Umschlag mit eingehefteten Bildern und Beschreibung als Empfehlung eines Bade-Etablissements z. B. eines Ortes ec. mit Reklame oder Ansicht auf der Verschlußseite“. Der Kaufmann Hugo Moser erwarb dieses Gebrauchsmuster wenig später und ließ sogenannte Ansichtskartenbriefe herstellen, die, da sie zunächst in der Buchdruckerei Joseph Laut in Stuttgart gedruckt wurden, auch als „J. Lauts Kartenbriefe mit Ansichten und Beschreibungen“ bekannt waren.

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