Die Akte über einen zwischen Uckerath und Weyerbusch verübten Raubüberfall auf einen Postwagen

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Beschreibung

Ein Zehrgeld für die Räuber

Die Akte über einen zwischen Uckerath und Weyerbusch verübten Raubüberfall auf einen Postwagen

Ausgabe

Das Archiv 4/2006

Autor: Paul Henseler

Seiten: 68-72

Sommer 1792. Die Französische Revolution hatte zusehends radikalere Züge angenommen. Der König von Frankreich war praktisch Gefangener des Volkes. Die wichtigsten europäischen Mächte versuchten, die alten staatlichen Zustände wieder herzustellen und zu verteidigen. Preußische und österreichische Truppen marschierten am Rhein auf; desertierte Soldaten und Räuberbanden in den links- und rechtsrheinischen Gebieten machten die Straßen unsicher und terrorisierten die Bewohner in den Orten am Strom und auf dem Westerwald.

Am 24. August 1792, morgens 10 Uhr, schrieb Posthalter Halm aus Uckerath „in Eyl“ dem Oberpostamt in Köln, seiner vorgesetzten Dienststelle, sein soeben aus Weyerbusch zurückkehrender Knecht habe ihm von einem Überfall auf den Postwagen nach Frankfurt in der vergangenen Nacht berichtet. Am gleichen Tag meldete das Frankfurter Post-Commissariat der Fürstlichen Generaldirektion in Regensburg dieses Ereignis. Es hatte die Information von dem mit der „Cöllnisch-holländischen Ordiraire“ nach Frankfurt zurückgekehrten Conducteur Dischner erhalten und legte ein acht Seiten umfassendes Protokoll mit dessen Aussagen bei. Dischner aber konnte nur berichten, was er in Freilingen von dem Cöllnischen Conducteur Cordier gehört hatte.

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