Die Entwicklung der Werbung im Post- und Fernmeldewesen

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Beschreibung

Vom Postblatt zum Corporate Song

Die Entwicklung der Werbung im Post- und Fernmeldewesen

Ausgabe

Das Archiv 2/2006

Autorin: Uta Buttkewitz

Seiten: 14-19

Werbung fungiert als wichtiger Indikator für gesellschaftliche Veränderungen und den jeweils aktuellen Zeitgeist und gibt Auskunft über die Wirtschaftslage, technologische Entwicklungen, Mode und Kunst. Die vielfältigen Werbemittel zeichnen ein Psychogramm der jeweiligen gesellschaftlichen Situation, denn Werbung gewinnt in allen Bereichen des Lebens an Einfluss und schiebt sich wie eine Folie darüber. Die umfangreichen Aktivitäten von Werbung und Marketing der Deutschen Post AG und der Deutschen Telekom AG ermöglichen es der Museumsstiftung, nicht nur die Firmengeschichte weiterzuschreiben, sondern auch die Geschichte und Strategien der Werbung und damit die Kommunikationsgeschichte am Beispiel der Unternehmen nachzuvollziehen. Alle Werbemittel und Werbearten lassen sich hier finden.

Seit 1873 erschien das Postblatt, das Nachrichten über den Postverkehr und die Postgebühren enthielt, als Beilage zum Reichsanzeiger. Außerdem wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts für verschiedene Linien der Reichspostdampfer Werbeplakate hergestellt. Am 2. Dezember 1875 gab Generalpostmeister Heinrich von Stephan einen so genannten Höflichkeitserlass heraus, „der dem Postpersonal die Pflichten im Verkehr mit dem Publikum eindringlich nahe legte“. Mit diesem Höflichkeitserlass entstand erstmals das Bewusstsein, dem Postbenutzer bzw. Kunden gegenüber als Dienstleistungseinrichtung aufzutreten.

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