Die historische Entwicklung der Wetterbeobachtungen an Bord von Handelsschiffen

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Beschreibung

Strömungen, Sturm und Sterne

Die historische Entwicklung der Wetterbeobachtungen an Bord von Handelsschiffen

Ausgabe

Das Archiv 3/2006

Autor: Detlef Hechtel

Seiten: 6- 11

Schon seit Jahrtausenden machen sich Entdecker und Seefahrer auf den Weg, die Welt zu erkunden und den Horizont zu erweitern. Der Nutzen solcher Reisen bestand auch darin, in Tagebüchern, Logbüchern und auf Karten den Verlauf der Expeditionen sowie besondere Ereignisse für die Zeitgenossen und für die Nachwelt festzuhalten. So entstand das Wissen über die Menschen, Konditionen, Länder und Ozeane.

Der US-amerikanische Leutnant zur See Matthew Fontaine Maury verbrachte Mitte des 19. Jahrhunderts viele Jahre damit, in Archiven und Kellern des Marineministeriums in Washington Tausende von Logbüchern zu erforschen und systematisch auszuwerten. Darin fanden sich die Eintragungen der Kapitäne und Steuerleute, wie beispielsweise die mittels astronomischer Navigation errechneten Positionen, ihre Angaben zu Stürmen, Winden und Meeresströmungen. Diese Daten trug er in Seekarten ein und erhielt so ein Gesamtbild der auf den Ozeanen jahreszeitlich anzutreffenden Bedingungen. Im Jahr 1847 veröffentlichte er sein Buch Wind and Current Chart (Wind- und Strömungskarte). Die Kapitäne erkannten nach anfänglicher Skepsis sehr bald die Vorteile, die sie aus den Arbeiten Maurys ziehen konnten. Ihre Reisen wurden schneller, und das brachte ihnen bares Geld.

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