Die Karriere des Geheimen Oberpostrats Carl Dehn (1848–1931)

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Beschreibung

„Ein Beamter von peinlichster Gewissenhaftigkeit“

Die Karriere des Geheimen Oberpostrats Carl Dehn (1848–1931)

Ausgabe

Das Archiv 1/2004

Autor: Björn Eggert

Seiten: 54-58

Ende 2002 endete das Nutzungsrecht für die Grabstelle des ehemaligen mecklenburgischen Oberpostdirektors Carl Dehn (1848-1931) auf dem Alten Schweriner Friedhof. Die Enkelin wollte den Grabstein als regionalhistorisches Zeugnis erhalten. Mit Hilfe des Museums für Kommunikation Hamburg konnte sie den Stein dem Museum für Herzogliche Wohnkultur und Historische Kutschen in Ludwigslust überlassen. Dort ist er neben dem Grabstein von Dehns Schwiegervater, dem Königlichen Postdirektor Constantin von Groß, naher der nachempfundenen Poststube der Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinschen Post platziert.

Carl Dehn wurde am 4. September 1848 als Kind einer Honoratiorenfamilie geboren, der Vater war Schulrektor, die Mutter Apothekerstochter. Der Vater starb früh (1853), trotzdem erhielten die Kinder eine gute Bildung. 1860 bestanden Carl und seine beiden Brüder die Aufnahmeprüfung der Großen Stadtschule Rostock. Carl Dehn trat mit dem Reifezeugnis der Rostocker Schule 1864 als Eleve (von französisch élève = Schüler) in den höheren Ausbildungsdienst der Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinschen Post ein. Die bei Ausbildungsbeginn zu hinterlegende Kaution bedeutete für die Familie eine hohe finanzielle Belastung.

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