Liebeskorrespondenzen

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Beschreibung

Liebeskorrespondenzen

Brautbriefe, Zettelchen, E-Mails und SMS

Ausgabe

Das Archiv 1/2004

Autorin: Eva L. Wyss

Seiten: 6-17

Liebesbriefe sind im 20. Jahrhundert vieles: Brautbriefe oder Zettelchen, Berichte aus dem Alltag von Schülern, aber auch Soldatenbriefe, E-Mail-Korrespondenzen im Internet, Flirtbotschaften als Mail oder SMS. Sprachgeschichte als eine Geschichte des Kommunizierens, eine Geschichte der Texte beschreibt Veränderung oder Erneuerung. Sogar das vermeintlich vertraute 20. Jahrhundert, meist wahrgenommen als das Jahrhundert der Gegenwartssprache, zeigt sich in der historischen Perspektive und mit Blick auf die Texte in einem neuen Licht und in einer Vielfalt, die über das Bekannte und Vertraute hinausgeht.

Der Liebesbrief ist im 20. Jahrhundert längst nicht mehr eine literarische Textsorte, wie er es noch im Mittelalter war; er ist auch nicht mehr eine Textsorte der Literaten, Geistlichen und der Adligen. Liebesbriefe werden in verschiedenen Milieus, von Frauen und Männern, von Kindern und Erwachsenen in den verschiedensten Situationen des Lebens zum adäquaten Kommunikationsmittel. Nur für die Person, die ihn schreibt, wie auch für die Person, die ihn erhält, ist der Liebesbrief von großer Bedeutung.

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