Die Post in Papua-Neuguinea

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Beschreibung

Die Post in Papua-Neuguinea

Ausgabe

Das Archiv 1/2012

Autor: Franz Brandl

Seiten: 53-57

Die Welt war Mitte des 19. Jahrhunderts fast ganz aufgeteilt, nur wenige weiße Flecken existierten noch in den Weiten der Südsee und Südostasiens. Deutsche Handelsunternehmen, Missionseinrichtungen und später Bankhäuser interessierten sich sehr für diese Gebiete, um sich gegen die Übermacht anderer Kolonialmächte und der USA zu behaupten. Eines davon war die mit 771.900 Quadratkilometern zweitgrößte Insel der Welt: Neuguinea, samt einer Vielzahl vorgelagerter Inseln.

1873 gründete die erste deutsche Handels- und Plantagenfirma Godeffroy & Sohn auf der Insel Matupi eine Niederlassung. Hauptanbau- und Handelsprodukte waren Edelhölzer, Kobras, Paradiesvögel und deren Federn. Neun Jahre später gingen an gleicher Stelle deutsche katholische Missionare an Land, und zwei Jahre darauf, am 17. November 1884, wurde die erste deutsche Flagge als Zeichen der Besitznahme durch das Deutsche Reich gehisst. An beide Ereignisse erinnern heute noch eine Tafel und der Rest der damaligen Fahnenstange. Einige Wochen später wurde die Handelsstation Finschhafen an der Nordküste der Hauptinsel Neuguinea gegründet und durch das Kriegsschiff „Elisabeth“ die deutsche Flagge aufgezogen. Damit waren die deutschen Kolonialinteressen in diesem Gebiet abgesteckt.

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