Die Tuchfabrik Müller in Euskirchen

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Beschreibung

Tuche für die Postdienstkleidung

Die Tuchfabrik Müller in Euskirchen

Ausgabe

Das Archiv 2/2008

Autor: Sabine Opheys

Seiten: 81-85

In Euskirchen-Kuchenheim präsentiert sich ein einzigartiges Fabrikensemble als Museum. Im Jahr 1961 verriegelte der Inhaber der Tuchfabrik Müller – die Geschäfte liefen schlecht − dieTore des Betriebs und ließ alles so stehen, wie es am letzten Arbeitstag gewesen war. Viele Jahre später wurde die Fabrik behutsam saniert und ist heute einer von sechs Schauplätzen des Rheinischen Industriemuseums, wo die Geschichte der Arbeit und die Industriekultur des Rheinlands lebendig werden. Heute bietet sich in Euskirchen-Kuchenheim das fast unverändert gebliebene Bild einer Wolltuchfabrik aus vergangener Zeit. Die zahllosen Zeugnisse und Spuren des Arbeitsalltags, die Kalender von 1961, Werkzeuge, Rohstoffe, Kaffeetüten, ein Stück Seife und Hinterlassenschaften derArbeiter machen den Eindruck, als sei die Fabrik gerade aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Vorführerinnen und Vorführer erwecken die alten Maschinen, an denen über viele Jahre auchTuche für die Post hergestellt wurden, zu neuem Leben, und unter den Augen der Besucher werden Stoffe gewebt.

Ludwig Müller, der Vater des späteren Inhabers Kurt Müller, ersteigerte im Jahr 1894 die Tuchfabrik in Euskirchen-Kuchenheim am Erftmühlenbach. In den folgenden Jahren ließ Müller die Fabrik modernisieren, eine Turbine ersetzte das Wasserrad, eine größere Dampfmaschine, neue Spinnmaschinen und Webstühle wurden angeschafft.

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