Die Volkswagen bei der Deutschen (Bundes-)Post

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Beschreibung

Typenbeschränkung und Sonderfahrzeuge

Die Volkswagen bei der Deutschen (Bundes-)Post

Ausgabe

Das Archiv 1/2008

Autor: Gaby Sonnabend

Seiten: 19-27

„Das ist eine großartige Leistung. Für diesen Wagen muss ich mich bei Ihnen bedanken.“ Anerkennend blickt Bundespostminister Richard Stücklen in den Innenraum des neuen Postautos, des „VW-Kleinlieferwagen Modell 147“, der ihm von VW-Generaldirektor Heinrich Nordhoff präsentiert wird. Das neue Modell, das künftig unter dem Spitznamen „Fridolin“ bekannt wird, markiert einen Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bundespost und dem VW-Konzern. Speziell für die Bedürfnisse der Post- und Paketzustellung entwickelt, sollte er ab dem 1. Januar 1965 in größeren Stückzahlen gebaut werden.

Zu diesem Zeitpunkt währte die Zusammenarbeit zwischen dem Automobilhersteller und der Bundespost bereits fast 20 Jahre. Mit einer so erfolgreichen Kooperation zwischen dem größten europäischen Automobilkonzern und Europas größtem zivilen Fuhrparkhalter hatte am Ende des Zweiten Weltkriegs niemand gerechnet. Das in der britischen Besatzungszone gelegene Volkswagenwerk sollte nach dem Willen der Alliierten demontiert und ins Ausland gebracht werden. Der mit der Abwicklung des maroden Betriebs beauftrage junge Major Ivan Hirst entpuppte sich jedoch als Glücksfall für Volkswagen: Statt das Werk zu demontieren, sanierte er es und stellte die Weichen für den künftigen Welerfolg.

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