Die Werner-Hilpert-Siedlung in Oberursel

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Beschreibung

Die Werner-Hilpert-Siedlung in Oberursel

Eine Großsiedlung für Postangehörige

Ausgabe

Das Archiv 4/2002

Autor: Diedrich Blume

Seiten: 70-73

Mithilfe eines Sonderbauprogramms der Deutschen Bundespost wurde vor über 40 Jahren im Norden der Stadt Oberursel (Taunus) die Werner-Hilpert-Siedlung gebaut. Bauträger war die Nassauische Heimstätte, Bauherrin die Südwestdeutsche Gemeinnützige Wohnungsbau AG (Süwag, heute Wohnungsbau Rhein-Main-AG). Die Deutsche Bundespost war Mehrheitseigner der Süwag, daher hatte die Post ein Belegungsrecht.

Der Bundespostminister entgegnete damals auf die Frage, warum er sich um den Wohnungsbau bemühe, obwohl dies nicht zu seinen Ressortaufgaben gehöre: Sich um das Schicksal seiner Bediensteten zu kümmern, sei ihm ein wichtiges Anliegen. Frankfurt war nach dem Krieg ein zentraler Knotenpunkt im Brief-, Paket- und Fernmeldeverkehr geworden. Entsprechend stieg der Personalbedarf. Die so entstandene Personalnot im Raum Frankfurt konnte nur gemildert werden, indem günstiger und attraktiver Wohnraum zur Verfügung gestellt wurde. Auch konnten bezahlbare Mieten eine gewisse „versteckte“ Gehaltserhöhung darstellen. Auch in zahlreichen anderen Orten wurden mit Unterstützung der Bundespost Wohungen gebaut – wie insgesamt viele Verwaltungen, aber auch Betriebe der privaten Wirtschaft damals den Wohnungsbau für ihre Mitarbeiter unterstützten.

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