Ein Leben für’s Funkwesen. Hans Hübner im Gespräch mit Wolfgang Dannowski

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Beschreibung

Ein Leben für’s Funkwesen

Hans Hübner im Gespräch mit Wolfgang Dannowski

Ausgabe

Das Archiv 2/2014

Autor: Hans Hübner

Seiten: 66-70

Wolfgang Dannowski war über Jahrzehnte für verschiedene Aufgabenbereiche von Funk und Fernsehen zuständig; zuletzt von 1994 bis 1999 als Projektleiter Rekonstruktion des Fernsehturms in Berlin. Über seine berufliche entwicklung sprach er für DAs ARCHiV mit Hans Hübner, dem Regionalredakteur des Bereichs Ost der DGPT.

Herr Dannowski, Sie sind jetzt seit 14 Jahren im wohlverdienten Ruhestand. Da blickt man schon öfter mal zurück – auf die Jugend- und die Berufszeit − und erinnert sich, manchmal wehmütig, manchmal schmunzelnd.Wo haben Sie Ihre Jugend verbracht und woran in jenen Jahren erinnern Sie sich besonders?
WOLFGANG DANNOWSKI ich stamme aus dem ostpreußischen städtchen Angerapp. Jetzt heißt es osjorsk und gehört zu Russland. Angerapp liegt etwa 120 Kilometer südlich von Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg in ostpreußen. In Angerapp war ich allerdings nur bis zu meinem 6. Lebensjahr zu Hause. im September 1944 kam ich noch dort zur Schule, doch wenige Wochen später endete der Schulbetrieb, weil ab Oktober 1944 die Zivilbevölkerung das Gebiet verlassen musste.
Am 21. Oktober verließ meine Mutter − mein Vater war 1942 gestorben − mit mir, meinen beiden Brüdern und zwei obdachlos gewordenen Mädchen im Teenageralter aus Berlin und Königsberg unsere Heimatstadt Angerapp. Nach einem dreiwöchigen Zwischenaufenthalt im Kreis Preußisch Eylau kamen wir am 12. November 1944 nach Netzschkau im Vogtland. Meine 14 Jahre ältere Schwester war damals als Hauslehrerin auf einem Gut tätig. Sie verließ Ostpreußen im Oktober mit einem Treck und fand kurz vor Weihnachten 1944 dank dem Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes zur Familie in Netzschkau.

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