Eisenhüttenstadt und seine Post

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Beschreibung

Stalinstadt

Eisenhüttenstadt und seine Post

Ausgabe

Das Archiv 1/2007

Autor: Manfred Mittelstedt

Seiten: 68-72

„Es ist alles verschwunden – abgerissen, eingeschmolzen, verbrannt. Wer heute nach Eisenhüttenstadt kommt, findet keinen Hinweis mehr auf das, was mal war“, schreibt der Autor Michael Allmaier in der ZEIT über einen Besuch in der einstigen sozialistischen Vorzeigestadt der DDR. Untergegangenen sind nach Stalin und Ulbricht und seiner großen Idee von der Stadt mit dem stählernen Herzen auch die Einrichtungen der Post, die Ende der 1950er-Jahre mit großen Erwartungen und einiger Verzögerung in die Welt gebracht wurden.

Im Juli 1950 beschloss der 3. Parteitag der SED, in der DDR ein Eisenhüttenwerk zu errichten. Als Bauplatz wählte man eine Brandenburger Wald- und Heidefläche südlich von Frankfurt an der Oder, direkt neben der 1252 gegründeten und rund 7000 Einwohner zählenden Stadt Fürstenberg (Oder). Die westliche Grenze des Areals bildet das 1316 erstmals erwähnte Dorf Schönfließ. Die erforderlichen Arbeitskräfte kamen aus allen Gegenden der DDR.

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