„Fotos als Zeitzeugen“. Aufnahmen aus der Nachwendezeit in Berlin und Umgebung

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Beschreibung

„Fotos als Zeitzeugen“

Aufnahmen aus der Nachwendezeit in Berlin und Umgebung

 

Ausgabe

Das Archiv 4/2014

Autor: Frank Gnegel

Seiten: 86-93

Zeitzeugenbörse – so nennt sich eine Berliner Initiative. Dort werden keine Devisen oder Wertpapiere gehandelt, aber nicht weniger wertvolles Gut: Diese Börse bringt Menschen und Lebensgeschichten zusammen unter dem Motto: „Wir sammeln Erinnerungen und geben sie weiter“. Einer, der sich dort engagiert hat, war Herbert Kraft. Den Anruf unter der im Internet angegebenen Berliner Nummer nimmt niemand entgegen, der Anschluss scheint abgemeldet, bei der Zeitzeugenbörse hat man ihn länger nicht gesehen. Eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt bestätigt die Vermutung, dass Herbert Kraft verstorben ist.

„Fotos als Zeitzeugen“ hieß ein Vortrag, den der Diplom-Forstwirt – so sein Titel im Briefkopf, den die Bezeichnung „Bildjournalist“ ergänzt − Mitte Januar 2004 im Rahmen dieser Einrichtung hielt. Auf seine Ausführungen hin meldeten sich damals viele Menschen, die ihre privaten Aufnahmen gern einem Bildarchiv anvertrauen wollten, das lässt sich im Internet nachverfolgen. Kraft hat sie beraten, denn zunehmend interessieren sich Museen und öffentliche Archive auch für persönliche Fotoschätze, die alltägliche Aspekte des Lebens in den Blickpunkt rücken. Er selbst war nicht nur privat mit der Kamera unterwegs, er fotografierte professionell, im Auftrag oder zu Themen, die ihn interessierten oder die ihm zeitgemäß schienen.

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