Holz als Werkstoff für Kommunikationsapparate

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Beschreibung

„Schöner wohnen mit Holztelefonen“

Holz als Werkstoff für Kommunikationsapparate

Ausgabe

Das Archiv 2/2008

Autor: Lioba Nägele

Seiten: 6-10

Der Naturstoff Holz prägte über Jahrhunderte das kulturelle Umfeld der Menschen. Holz wurde zum Heizen und Bauen gebraucht, für Böden und Möbel, Arbeitsgeräte und Küchenutensilien, Fahrzeuge und Maschinen. In den unterschiedlichsten Bereichen war Holz der selbstverständliche Werkstoff, so auch beim Bau technischer Apparate. Für die Gehäuse von Fernsprechern wurde Massivholz verwendet; technische Funktionalität verband sich mit solider handwerklicher Verarbeitung.

„Schöner Wohnen mit Holztelefonen“ − mit diesem Slogan bewarb die Deutsche Bundespost vor 25 Jahren die drei neuen Telefonmodelle „Rhön“, „Spessart“ und „Oslo“. Als „Wandtelefon für gemütliche Räume in rustikalem Stil“ wurde das Modell „Spessart“ angepriesen, das mit seinem „Gehäuse aus gediegenem Eichenholz“ aussah „wie aus einem alten Gutshaus“. Mit deutschen Mittelgebirgen und Waldromantik ließen sich leicht Werte wie Tradition, Bodenständigkeit und Ursprünglichkeit verbinden – und genau das verkörperte auch das gewählte Material, massives Eichenholz. Das „exklusive Tischtelefon“ Modell „Oslo“ dagegen im „nordischen Design“ griff „die der Natur nachempfundene organische Linienführung skandinavischer Möbel auf“. Im Unterschied zu den dunklen Holztönen von „Rhön“ und „Spessart“ war das Gehäuse aus hellem, massivem Eschenholz gearbeitet.

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