Kasten-Kameras und Kamera-Domes. Die Verkleidungen der Videoüberwachung

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Beschreibung

Kasten-Kameras und Kamera-Domes

Die Verkleidungen der Videoüberwachung

Ausgabe

Das Archiv 3/2013

Autor: Dietmar Kammerer

Seiten: 46-53

Videoüberwachung ist ein Instrument zur Verfolgung von Kriminalität, das sichtbar macht, was andernfalls verborgen geblieben wäre. So viel scheint klar. Was aber heißt das, etwas sichtbar machen? Ist im öffentlichen Raum nicht ohnehin jeder und jedes für die anderen sichtbar? Was aber ist dann der eigentliche Beitrag der allgegenwärtigen Kameras?

Vielleicht kommt man einer Beantwortung dieser Fragen näher, indem man einen Abstand einfügt und das Wort selbst wieder in seine Bestandteile zerlegt: video überwachung. Wörtlich heißt das: Ich sehe [lat. video] Überwachung. Das Wort selbst gibt also einen Hinweis darauf, dass Sehen und Sichtbarkeit im Falle dieser Technik keinesfalls so ungleich verteilt ist – hier die „sehenden“ Kameraaugen, dort die „gesehenen“ Menschen –, wie allgemein angenommen wird. Videoüberwachung muss selbst sichtbar sein, sie muss wahrgenommen werden, um wirksam zu sein.

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