Mit dem Postbus auf Reisen

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Beschreibung

Mit dem Postbus auf Reisen

Fernkraftposten verbanden Leute, Länder und Landschaften

Ausgabe

DAS ARCHIV 2/2019

Autor: Volkhard Stern

Seiten: 8-17

„Mit der Kraftpost in die Sonne“, „Mit der Kraftpost in den Süden“ oder „Mit der Kraftpost in die Berge“ sind typische Werbeslogans, mit denen Plakate der Deutschen Reichs- und Bundespost um Reisende warben. In die Sommer- oder Winterferien mit dem Bus – das war in den Jahren, als nicht jeder ein eigenes Auto hatte, durchaus eine Alternative zur Reise mit der Bahn.

Berufstätige, Schüler, Hausfrauen auf dem Weg zum Markt, das waren die Kunden der Kraftpost, die typischerweise dem Nahverkehr diente. Mit dem Postbus war man unterwegs in den Nachbarort oder vom Land in die nächstgrößere Stadt und zurück. Und mit dem Transport der Fahrgäste wurde teilweise auch die Postversorgung durch die gelben Omnibusse, die an den Poststellen der Orte ihre Haltestellen hatten, wahrgenommen. Je nach Region war die Kraftpost aber auch ein wichtiger Faktor im Fremdenverkehr. Ausflügler, Wanderer und Urlauber – früher Sommerfrischler genannt – nahmen den Postbus, um von der letzten Bahnstation an ihren Zielort zu gelangen. All dies geschah mit den fahrplanmäßigen Linienfahrten.

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