Mittelwelle, 1043/1044 Kilohertz. 60 Jahre Großsender Wilsdruff

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Beschreibung

Mittelwelle, 1043/1044 Kilohertz

60 Jahre Großsender Wilsdruff

 

Ausgabe

Das Archiv 3/2014

Autor: Hajo Böhme

Seiten: 82-86

Wilsdruff, im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert bekannt für seine Möbelherstellung, ist eine Kleinstadt westlich von Dresden. Das Rathaus beherbergt das erste Glasglockenspiel der Welt, und vor dem Amtssitz ziert eine rekonstruierte kursächsische Postdistanzsäule von 1730 den Markt. Wer auf der Autobahn A4 zwischen Chemnitz und Dresden unterwegs ist, erblickt auf einer Anhöhe nahe der Stadt Wilsdruff einen hohen, rot-weiß gestreiften Sendemast; nachts ist kilometerweit die rote Flugwarnbeleuchtung des Mastes zu sehen. Kaum jemand wird aber etwas wissen über die Entstehung und die Funktion dieses Bauwerks, mit dem ein Kapitel Rundfunkgeschichte geschrieben wurde.

Begonnen hat diese 1922 in Königs Wusterhausen bei Berlin mit dem ersten „öffentlichen Rundfunkdienst mit Sprechempfang“ für die Verbreitung von Wirtschafts-, Börsen- und amtlichen Nachrichten. Ein Jahr später, am 29. Oktober 1923, strahlte der erste deutsche Rundfunksender mit Programmgestaltung aus dem VOX-Haus Berlin seine erste offizielle Sendung der Radio-Stunde A.G. aus. Mit einer Leistung von 250 Watt auf der Frequenz 750 Kilohertz begann die sprunghafte technische Entwicklung des Rundfunks in Deutschland.

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