Mobilmachung mit Morsezeichen. Die Telegrafie im Krieg

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Beschreibung

Mobilmachung mit Morsezeichen

Die Telegrafie im Krieg

Ausgabe

Das Archiv 1/2012

Autor: Philipp Kissel

Seiten: 20-27

„Herkules“ heißt ein Projekt zur Erneuerung und Modernisierung der Informationstechnologie der Bundeswehr. Seitdem das Projekt vor rund fünf Jahren vom Haushaltsausschuss des Bundestags gebilligt wurde, arbeiten Siemens und IBM unter anderem an der Installation von 140 000 Computerarbeitsplätzen, 300 000 Festnetz- und 15 000 Mobiltelefonen und an einer gemeinsamen bundesweiten Systembasis. Rund 8 Milliarden Euro sind eingeplant für das Mammut-Vorhaben, das − so der ehemalige
Verteidigungsminister Struck − auch die „Effizienz der Streitkräfte“ steigern soll.

Medien spielen seit Jahrtausenden beim Militär und im Krieg eine bedeutende Rolle. Das war schon so, als militärische Aktionen durch den Klang von Tuba, Horn oder Trompete sowie durch Rauchsignale und Leuchtfeuer gelenkt wurden. Aber erst im 19. Jahrhundert, bei den ersten sogenannten modernen Kriegen, veränderte sich durch Eisenbahn und Telegrafie das Ausmaß der kriegerischen Katastrophen dramatisch. Sie ermöglichten den schnellen Transport von Waffen und wesentlich größeren Truppen auf die Schlachtfelder. Mittels der Telegrafie ließen sich nun große Truppenteile untereinander verbinden und schnell lenken, und sie konnten aufeinander abgestimmte Manöver ausführen.

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