Postscheine und Dokumente aus der Sammlung Fred Muche

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Von Schmiergeld, Chausseegeld und Pflasterzoll

Postscheine und Dokumente aus der Sammlung Fred Muche

Ausgabe

Das Archiv 4/2010

Autor: Michael Burzan

Seiten: 16-19

Beginnend mit seiner 70. Versteigerung löst der Stuttgarter Auktionator Peter Feuser seit November 2009 die wohl größte jemals zusammengetragene Sammlung zum Themenkreis „Reisen mit der Post“ auf. Über Jahrzehnte, bis zu seinem Tod im Jahr 2006, hatte Fred Muche, ein bekannter Antiquar und Briefmarkenhändler aus Frankfurt am Main, diese Sammlung mit großer Leidenschaft und Sachkenntnis angelegt.
Feuser, der sich einen Namen als Autor für Fachbücher über postalische Abstempelungen der vorphilatelistischen Periode gemacht hat, ist überzeugt: „Für einen klassischen Sammler lassen sich Postgeschichte, Zeitgeschichte, dekorative Typografie und Grafik kaum besser verbinden als mit einer Sammlung alter Reise-und Extrapostscheine.“ Eine große Anzahl solch kleiner und bedeutender Unikate wie auch entzückende grafische Preziosen prägen die Kollektion von Fred Muche.Die typischen Reisescheine stellen gewissermaßen die Fahrkarten für die Postkutschen dar und bieten ideale Möglichkeiten der Dokumentation jener Periode. Sie geben Aufschluss über die jeweiligen Stationen und Strecken, über einzelne Passagiere und ihr Gepäck, über Bedingungen, Kosten und Zeiten der Beförderung.

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