Zeichnungen von Nanne Meyer und Thomas Egeler (4000)

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Beschreibung

Standfest und mobil

Zeichnungen von Nanne Meyer und Thomas Egeler (4000)

Ausgabe

Das Archiv 1/2007

Autorin: Anja Eichler

Seiten: 34-37

Themen oder Motive der Telekommunikationstechnik und Telefongeschichte fließen seit der klassischen Moderne konkret, reflexiv oder konzeptuell in Kunstwerke ein. Zeitgenössische Positionen integrieren Telefone in den Werkprozess, der Umgang mit Handys ist Anlass für komplexe Arbeiten. Dabei lässt sich, einhergehend mit der Entwicklung der Medien, auch eine besondere zeitbezogene künstlerische Herangehensweise ablesen. Die Berliner Künstlerin Nanne Meyer und der Hamburger Thomas Egeler, Künstlername „4000“, verwenden beispielsweise für ihreArbeitenTelefone, die ihnen aus dem Alltag vertraut sind, oder zeigen sie darin. Es sind unterschiedliche Ansätze, stilistisch wie inhaltlich, die die beiden vertreten. In der formalen Vorgehensweise aber – sie arbeiten in offenen Serien – sind sie durchaus vergleichbar.

Nanne Meyer wurde 1953 in Hamburg geboren. Sie studierte Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und ist seit 1994 Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit ihren künstlerischen Anfängen konzentriert sie sich auf Zeichnungen, ausgeführt mit Blei- und Buntstiften, Kreiden, Schellack und Tusche. Diese Arbeiten entstehen oft in Serien auf DIN-A4- oder anderem Normpapier, die sie direkt als Installation an die Wand montiert. Jedes Blatt ist dabei eigenständig und wird in dieser autonomen Form Teil einer variablen Bilderzählung. Von einer vorgefundenen Form geht die Künstlerin nie vordergründig aus; sie nimmt einen Teilaspekt zum Ausgangspunkt für assoziativ-spielerisches Fortspinnen der Bildgedanken.

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