150 Jahre Post in Frankfurt-Bornheim

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Beschreibung

220 – NO 14 – 60

150 Jahre Post in Frankfurt-Bornheim

Ausgabe

Das Archiv 3/2011

Autor: Björn Rosenau

Seiten: 63-67

Im Schatten der Hochhäuser der Frankfurter Innenstadt liegt der lebendige und sehr beliebte östliche Stadtteil Bornheim. Auch die Postgeschichte von Bornheim wird „überschattet“ von der Postgeschichte von Frankfurt am Main. Dies liegt zum einen an der überregionalen Bedeutung von Frankfurt für die Entwicklung des Postwesens in den deutschen Landen und natürlich für Thurn und Taxis im speziellen. Zum anderen war Bornheim über Jahrhunderte ein „Frankfurter Dorf“, das heißt, es stand seit Anbeginn unter dem Einfluss der Freien Reichsstadt Frankfurt, gehörte seit 1474 auch ganz offiziell der Stadt, wurde aber erst 1877 eingemeindet.

Auch postalisch wurde Bornheim über Jahrhunderte über die Posteinrichtungen in Frankfurt am Main mit versorgt. Praktisch bedeutete dies, dass man sich selbst auf den Weg in das rund drei Kilometer entfernte Frankfurt machen musste (oder man schickte einen Boten), um Post aufzugeben oder abzuholen. In dem von Landwirtschaft geprägtem Bornheim ist dies aufgrund des geringem Postaufkommens zunächst auch ausreichend, doch mit der stetig steigenden Einwohnerzahl und auch der Ansiedlung von Gewerbe wuchs der Bedarf nach einer direkten Anbindung an das Postnetz.

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