Bildfunk- und Faksimilegeräte für die Wetterkartenübertragung

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Beschreibung

Veteranen des Wetterdienstes

Bildfunk- und Faksimilegeräte für die Wetterkartenübertragung

Ausgabe

DAS ARCHIV 4/2018

Autor: Joel Fischer

Seiten: 18-25

Täglich eine aktuelle Wetterkarte. Das war 1851 noch eine Sensation, aber Anfang des 20. Jahrhunderts schon Alltag. Die Telegrafie machte es möglich, denn sie trug maßgeblich zur Entwicklung der modernen Meteorologie bei. Wetterdaten konnten auf diesem Weg schnell gesammelt und verbreitet werden, und auch die Wetterkarten selbst wurden telegrafisch verschickt – als Bildtelegramm. In der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation befinden sich Bildfunk- und Faksimilegeräte sowie Wetterkarten, die an die Geschichte der analogen Wetterkartenübertragung erinnern.

Auf der Weltausstellung 1851 in London demonstrierte die britische Postverwaltung die Leistungsfähigkeit ihres neu eingerichteten Telefragendienstes, indem sie jeden Tag eine aktuelle Wetterkarte veröffentlichte. An so etwas war, ehe die Telegrafie Mitte des 19. Jahrhunderts ein weit vernetztes Nachrichtensystem bereitstellte, nicht zu denken gewesen. Für Wetterkarten, in denen Luftdruck, Temperatur, Windstärke und Windrichtung ein aktuelles Bild der Wetterlage liefern, müssen Meteorologen die dafür notwendigen Messdaten schnellstmöglich an einer zentralen Stelle sammeln, was bis zur Einführung derTelegrafie nicht möglich war. Zwar waren vereinzelt Wetterkarten veröffentlicht worden, doch diese waren beim Erscheinen schon veraltet. Heinrich Wilhelm Brandes erstellte beispielsweise 1826 eine Karte, der Messwerte von 1821 zugrunde lagen.

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