Das Auto- und Technikmuseum Sinsheim

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Beschreibung

Die Masse macht’s

Das Auto- und Technikmuseum Sinsheim

Ausgabe

Das Archiv 1/2009

Autor: Gaby Sonnabend

Seiten: 72-76

Es ist ein Museum der Superlative. Das Auto- und Technikmuseum in Sinsheim beherbergt über 3 000 Exponate auf einer Fläche von mehr als 50 000 Quadratmetern, davon 30 000 Quadratmeter Hallenfläche. Es ist 365 Tage im Jahr geöffnet und zieht jährlich über eine Million Besucher an. Grund genug, sich einen Eindruck von diesem Publikumsmagneten zu verschaffen.

Bereits bei der Anfahrt auf der A6 fallen die Vorzeigeobjekte des Museums ins Auge − eine französische Concorde und eine russische Tupolev Tu-144. Die Überschall-Verkehrsflugzeuge für den Personenverkehr wurden in den 1960er-Jahren parallel entwickelt; zwei von ihnen fanden nach ihrer Stilllegung den Weg nach Sinsheim. Im Wettlauf der Systeme hatten die Sowjets hier die Nase vorn, denn die Tupolev 144 hob am 31. Dezember 1968 zum Jungfernflug ab – zwei Monate vor der Concorde. Am 26. Mai 1970 erreichte die Tu-144 als erstes ziviles Verkehrsflugzeug die zweifache Schallgeschwindigkeit („Mach 2“). 1973 kam es allerdings während der Flugzeugschau in Le Bourget zur Katastrophe, als die vierte jemals gebaute Tu-144 abstürzte und 14 Menschen in den
Tod riss.

(…)

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