Detektoren und Audion-Apparate aus der Sammlung der MSPT

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Beschreibung

Vom Bastler-Radio zum Superhet

Detektoren und Audion-Apparate aus der Sammlung der MSPT

Ausgabe

Das Archiv 4/2011

Autor: Günter Abele

Seiten: 80-87

1896 war es Guglielmo Marconi gelungen, mit Hilfe der „Hertz‘schen Wellen“ zu telegraphieren – im Bereich der Seefahrt zunächst ein epochaler Fortschritt. Aber auch die Geschäftswelt wollte von dem Verfahren der schnellen Nachrichtenübermittlung profitieren, und so wurde 1920 unter Mitwirkung des Auswärtigen Amtes der „Eildienst für amtliche und private Handelsnachrichten“ gegründet. Verbreitet wurden die entsprechenden Depeschen über den seit 1915 funkenden Großsender Königswusterhausen. Einen Unterhaltungsrundfunk für Alle gab es nicht – die nachrichtentechnischen Einrichtungen unterstanden dem Reichspostministerium, und der Funkempfang war Privatleuten bei Androhung hoher Strafen grundsätzlich untersagt. 

Die Regierenden in Deutschland waren gegen die Einführung eines Unterhaltungsrundfunks, doch es gab fortschrittlich gesinnte Männer wie die Unternehmer Siegmund und David Loewe oder den Hochfrequenztechniker und Rundfunkpionier Eugen Nesper, die ihre Ziele beharrlich verfolgten. Den Durchbruch ermöglichte aber erst Hans Bredow, der 1919 ins Reichspostministerium berufen wurde. Als Staatssekretär unterstand ihm das gesamte Nachrichtenwesen, und ab 1921 betrieb er den Aufbau eines Deutschen Rundfunks. Es sollte weitere zwei Jahre dauern, bis am 23. Oktober 1923 aus dem Berliner Vox – Haus die erste Sendung ausgestrahlt wurde.

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