Die Mecklenburg-Schweriner Postverwaltung

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Beschreibung

Die Mecklenburg-Schweriner Postverwaltung

Ein Streifzug durch 350 Jahre

Ausgabe

Das Archiv 3/2007

Autor: Horst Zänger

Seiten: 69-73

Wie überall vermittelten vor der Einrichtung einer staatlichen Post auch in Mecklenburg Botenanstalten Nachrichten innerhalb des Landes und nach auswärts. Wandernde Mönche, reisende Kaufleute, Handwerksgesellen und fahrende Leute besorgten Briefe und Botschaften von Ort zu Ort. Staatliche Postanlagen in der Mecklenburgischen Haupt- und Residenzstadt Schwerin werden erstmals im Jahre 1644 in Dokumenten erwähnt. In diesem Jahr bestand bereits eine Postverbindung zwischen Lübeck und Schwerin, und zwar als Seitenkurs des alten Hansabotenkurses, der alle wichtigen Städte der Ostseeküste berührte.

Von Hamburg bis Danzig über Lübeck, Wismar und Rostock wurden regelmäßige Verbindungen unterhalten. Jeden Montag ging ein Postwagen zum Personen- und Sachtransport nach Lübeck. Im gleichen Jahr wurde eine regelmäßige Verbindung, der so genannte fürstliche Postkurs, zwischen Rostock und Schwerin eröffnet. Eine reitende Post wird erstmals 1685 zwischen Schwerin und Hamburg über Ratzeburg eingesetzt. Nach mehrfach fehlgeschlagenen Versuchen ging die Schwerin-Hamburger Post über Gadebusch und Ratzeburg im Jahr 1691 in Betrieb. „Sie kursirte vor der Hand wöchentlich einmal als Fahrpost und einmal als Reitpost“, heißt es dazu in einer Niederschrift aus dem Jahr 1897.

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