Ein Einbruch im Postamt Hamburg 6, Susannenstraße

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Beschreibung

Die kalte Methode

Ein Einbruch im Postamt Hamburg 6, Susannenstraße

Ausgabe

Das Archiv 3/2007

Autoren: Björn Eggert und Jan Buchhorn

Seiten: 35-39

Es ist der 30. September 1920. Frühmorgens um 4.45 Uhr klingelt beim Nachtposten des Hamburger Kriminalreviers 7 in der Carolinenstraße das Telefon. Am anderen Ende der Leitung meldet sich Postschaffner Otto Möller, der vom Schalter 1 der Bargeldstelle aus telefoniert und die Polizei über einem nächtlichen Raubüberfall im nahe gelegenen Postamt Hamburg 6 in der Susannenstraße informiert. Zwei Polizeiwachtmeister machen sich daraufhin auf den Weg zum Tatort.

Was die Beamten dort vorfanden, waren die Überreste eines Postraubs, der über Hamburg hinaus Kriminalgeschichte schrieb. Gleich im Erdgeschoss fanden die Polizisten einen aufgebrochenen Geldschrank Marke Arnheim, im ersten Stock einen zweiflügeligen Briefmarkenschrank aus Holz, der mit einem zwölf Millimeter starken Eisen aufgebrochen worden war. Als Kriminaloberinspektor Harder von der Kriminaloberinspektion A am Tatort eintraf, waren bereits zwei Kriminalbeamte, drei Posträte der Oberpostdirektion Hamburg sowie der Direktor des ausgeraubten Postamtes anwesend. Der Schaden konnte bereits präzise beziffert werden: 221.312,83 Mark Bargeld, zwei Geldbriefe über insgesamt 3.400 Mark und Briefmarken im Wert von 354.750 Mark waren verschwunden.

(…)

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