Die schönsten Radio-Basteleien aus der Sammlung der MSPT

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Beschreibung

Selbst ist der Hörer

Die schönsten Radio-Basteleien aus der Sammlung der MSPT

Ausgabe

DAS ARCHIV 1/2018

Autorin: Tina Kubot

Seiten: 16-23

Eine Spule, ein Gleichrichter, dazu noch eine Antenne und Kopfhörer, die Teile verbunden mit ein bisschen Kabel – fertig war in den Anfangstagen des Rundfunks der Radioapparat. Das war auch gut so, waren doch in den 1920er-Jahren in Deutschland die käuflich erwerbbaren Empfänger rar und so teuer, dass Selberbauen eine echte Alternative war. Von der Kreativität, der Fantasie und vom Einfallsreichtum der Radiobastlerbewegung zeugt die Sammlung der Museumsstiftung in Heusenstamm bis heute.

Die Firma RTB Vertrieb wollte einst ebenfalls aus diesem kreativen Pool schöpfen und schrieb einen mit 1 000 Reichsmark dotierten Wettbewerb aus – auf der Suche nach dem kleinsten selbst gebauten Empfänger. Dabei sicherte sie sich gleich die Rechte an den Bauzeichnungen der eingereichten Entwürfe, um sinnvolle Vorschläge für Schaltungen kommerziell verwerten zu können. Leider ist über den Ausgang des Wettbewerbs nichts bekannt, von kreativen Ergebnissen mit allen technischen Raffinessen ist aber auszugehen. Die Zielgruppe waren nämlich vor allem die erfahrenen Radiobastler, von denen viele bei den Nachrichtentruppen als Funker eingesetzt waren. Diese waren mit den technischen Finessen bestens vertraut, sie hatten – etwa im Ersten Weltkrieg – zum Teil unter schwierigsten Bedingungen den Empfang von Signalen praktiziert, wozu besonders in den Kindertagen der Funkerei die Bedienung komplexer technischer Aufbauten nötig war.

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