Druckgrafische Blätter zeigen postalische Wetterphänomene

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Beschreibung

Allen (Un-)Wettern zum Trotz

Druckgrafische Blätter zeigen postalische Wetterphänomene

Ausgabe

DAS ARCHIV 4/2018

Autorin: Helene Weidner

Seiten: 26-29

Vom beschwerlichen Leben der Botengänger und vom Umgang der Post mit Unwettern erzählen Stiche aus der Grafik-Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation. Den unberechenbaren Naturgewalten ausgesetzt, waren die Boten ab dem frühen 17. Jahrhundert im Dienst feudaler und kirchlicher Kreise oder für Städte, Gerichte und Universitäten unterwegs auf staubigen Pfaden und in unwegsamen Gebieten; aber auch im modernen Telegrafenbüro konnten Unwettergefahren drohen.

Der Himmel erstreckt sich wie ein Bühnenbild über einem Boten, der dem Betrachter sein Gesicht zuwendet. Im Bildhintergrund, über der Silhouette einer am Fluss gelegenen Stadt, sind Tages- und Jahreszeiten sowie unterschiedlicheWetterphänome dargestellt. Strahlender Sonnenschein steht im Kontrast zur dunklen Nacht, dem leicht bewölkten Sommerhimmel gegenüber türmen sich schwere Regenwolken zur Unwetterfront auf. Die Kleidung des Boten – breitkrempiger Hut, robuster Umhang, wärmende Handschuhe und festes Schuhwerk – scheint aber allenWetterlagen gewachsen. Ein über die Schulter gelegter Stab dient ihm zur Verteidigung, aber wohl auch als Gehstock; die Botentasche trägt er eng am Körper, ein Schriftstück hält er in der Hand. Deutlich auf seiner Brust zu erkennen ist das Botenschild. Für gewöhnlich mit dem Wappen eines Fürsten oder einer Stadt geschmückt, diente es dem Träger als Legitimation und gewährte Privilegien und Schutz.

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