Ein Elektrofahrzeug im Einsatz bei der Deutschen Post der DDR

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Beschreibung

Was haben wir denn da?

Ein Elektrofahrzeug im Einsatz bei der Deutschen Post der DDR

Ausgabe

DAS ARCHIV 1/2019

Autorin: Wenke Wilhelm

Seiten: 92-94

Die Kollegen des Postmuseums der DDR konnten es eigentlich nur als „Wrack“ bezeichnen, das Fahrzeug, vor dem sie im Januar 1988 in Hornstorf bei Wismar standen. Sie sollten den Transporter, der sich in einem ziemlich verwahrlosten Zustand auf einer privaten Baustelle befand – Motor und Antriebstechnik waren bereits ausgebaut –, als mögliches Museumsobjekt begutachten. Jahrelang hatte es als reiner Werkstatt- oder Bauwagen gedient und war dabei Wind und Wetter ausgesetzt gewesen. Zu dieser Zeit verfügte das Postmuseum der DDR lediglich über eine Postkutsche als einziges Originalfahrzeug und wollte den Fahrzeugbestand auch hinsichtlich der Erweiterung der Dauerausstellung ausbauen.

Trotz des fotografisch dokumentierten und auch entsprechend kommentierten sehr schlechten Zustands erwarb das Museum das Gefährt schließlich für 100 Mark. In der Begründung heißt es, das Fahrzeug schließe eine Lücke im Sammlungsbestand und könne nach einer Restaurierung zur Wiederherstellung des Originalzustandes als Exponat für die Dauerausstellung vorgesehen werden. Den nicht leicht zu organisierenden Transport übernahm das VEB Bau- und Montagekombinat Industrie- und Hafenbau Wismar: Mitarbeiter brachten den Wagen direkt zur Bezirkswerkstatt für Kraftfahrzeuginstandsetzung (BWKw) der Deutschen Post der DDR in BerlinKöpenick, wo er wieder instand gesetzt werden sollte. 

(…)

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