Wenn Naturkatastrophen die Kommunikation behindern

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Beschreibung

Zustellung und Vermittlung – unter allen Umständen

Wenn Naturkatastrophen die Kommunikation behindern

Ausgabe

DAS ARCHIV 4/2018

Autorin: Jasmin Roth

Seiten: 30-39

In Berlin, so die Tagespresse im Oktober 2017, warteten Bürger tagelang auf ihre Briefe – und sie beschwerten sich nach Kräften. Die Post aber – gewohnt, im Zentrum der Kritik zu stehen – war machtlos: Die Auswirkungen des Sturms Xavier verzögerten den kontinuierlichen Ablauf der Zustellung. Straßensperrungen behinderten die Transportwege, zeitweise war die Zustellung gar nicht möglich. Dass die Post und ihre Mitarbeiter auch im Unwetter- und Katastrophenfall ihr Möglichstes tun, zeigen einige Beispiele aus Geschichte und Gegenwart.

Das Sturmtief Xavier zog vom 4. bis zum 6. Oktober 2017 über das nördliche und östliche Mitteleuropa und verursachte große Schäden. Trotz derWarnungen derWetterexperten verursachten entwurzelte Bäume, herabstürzende Dachziegel, beschädigte Gerüste und gerissene Hochspannungsleitungen viele Verletzungen und kosteten sogar mehrere Menschen das Leben. Auf Xavier folgten das Sturmtief Herwart Ende Oktober, Burglind und Sturmtief Friederike im Januar 2018. Voraus gingen zahlreiche Unwetterkatastrophen wie die sogenannten Jahrhunderthochwasser in den Jahren 2013 und 2002, als Donau und Elbe und ihre Zuflüsse über die Ufer traten. Sturm Lothar fegte im Dezember 1999 durch Baden-Württemberg und riss 29 Millionen Festmeter Holz mit sich. 1993 und 1990 wüteten heftige Orkane über Deutschland. Und auch den Tornado, der im Hochsommer 1968 in Pforzheim und Nachbargemeinden binnen weniger Minuten über 2 000 Gebäude beschädigte oder die große Hamburger Sturmflutkatastrophe im Jahr 1962, in der mehrere Hundert Menschen ihr Leben ließen, haben viele noch lebhaft in Erinnerung.

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