Wenn Museen Gebäude sammeln

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Beschreibung

Ein Spaziergang durch ländliche Alltagskultur

Wenn Museen Gebäude sammeln

Ausgabe

DAS ARCHIV 4/2017

Autor: Gudrun Schury

Seiten: 68-73

Zu den kleinsten Sammelobjekten der Menschen dürften Briefmarken und Anstecknadeln oder Naturalien wie Insekten, Muscheln oder Kristalle gehören. Zu den größten gehören ganze Gebäude – vom Kuhstall bis zum Rathaus. Sie werden in Freilicht- und Freilandmuseen bewahrt und vermitteln das Flair vergangener Zeiten.

Wenn irgendwo in einem Dorf ein historisch interessantes Haus zu verfallen droht, ja, wenn es einer Straße oder einem Discounter weichen soll, dann wird es möglicherweise zum Kandidaten für eines der vielen Freilandmuseen. Allein in Bayern kann man mehr als zwei Dutzend davon besichtigen. Manche sind spezialisiert auf Bergbauernhäuser, andere versammeln auf ihrem Gelände historische Schachtanlagen und Hammerwerke. Neben dem klassischen Bauernhofmuseum (so im oberfränkischen Kleinlosnitz oder im bayerisch-schwäbischen Illerbeuren) gibt es Spezialmuseen rund um dörfliches Handwerk, den Weinbau oder die Arbeitswelt von Holzknechten.

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